Früh übt sich, wer hoch hinaus will

Technikverständnis und kognitive Fähigkeiten spielerisch fördern

Frankfurt/Main, April 2006 – „Schau mal Mama, ich kann einen Looping fliegen!“ Auch wenn es nur ein Modellflugzeug ist, ein Grund stolz zu sein, ist es allemal. Modellbau ist ein Hobby, das die kindliche Entwicklung auf besonders vielfältige Weise fördert. Feinmotorische und kognitive Fähigkeiten werden ebenso geschult wie technisches Verständnis und Physikwissen – und das spielerisch mit jeder Menge Spaß, ohne den typischen Lerncharakter. Außerdem stärkt es die Gemeinschaft von Eltern und Kindern, wenn sie zusammen ein Modellflugzeug basteln und durch die Lüfte steuern. Gerade jetzt, da der Frühling und Ostern vor der Tür stehen, und es Groß und Klein wieder mehr nach draußen zieht, bietet sich ein Familienausflug ins Grüne an, um den selbst gebauten Modellflieger endlich im Freien zu testen.

Reaktion, Koordination und Konzentration sind wichtige kognitive Fähigkeiten. Diese trainiert der Modellbau ebenso wie die Feinmotorik. Beim Basteln eines Fliegers müssen sich Kinder über längere Zeit konzentrieren, um mit ihren zunächst noch etwas ungeschickten Fingern die Einzelteile zusammen zu setzen. Je mehr Übung sie darin bekommen, desto flinker werden die Finger.

Beim Take-off stellt sich den Nachwuchspiloten die nächste Herausforderung: Sie müssen das Flugzeug mit der Fernbedienung steuern. Und dabei ist Koordinationsvermögen ebenso gefragt wie Reaktionsvermögen, wenn beispielsweise plötzlich ein Hindernis auftaucht.

Die ersten Flüge werden vermutlich recht kurz und nehmen ein jähes Ende, weil die linke und die rechte Hand unterschiedliche Schalter bedienen und ungleiche Bewegungen ausführen müssen. Nur durch Ausprobieren und Training lernen die Kleinen, welchen Schalter sie wie bewegen müssen, damit die Kurve nicht zu scharf und der Kreis wirklich ein Kreis wird. Denn die linke und die rechte Gehirnhälfte, die jeweils die gegenüber liegende Körperhälfte steuern, lernen immer besser, miteinander zu kommunizieren.

„Wieso kann ein Flugzeug fliegen?“

Kinder kennen in ihrer Neugier keine Gnade. Sie beobachten ihre Umwelt, entdecken faszinierende Phänomene wie z.B. das Fliegen – und wollen wissen wie das funktioniert. Für Eltern oft eine echte Herausforderung. Denn wie beantwortet man solche Fragen kindgerecht? Am besten so, dass das Kind eigene Erfahrungen damit verbindet.
So kann der Papa seinem Sprössling beim Bau und beim anschließenden Praxistest eines Modellfliegers spielerisch erklären, warum ein Segelflugzeug fliegt und dabei erste physikalische Grundlagen veranschaulichen. Solch ein spielerisches Heranführen weckt das Technikinteresse der Kleinen und legt Spuren im Gehirn an, die die Basis bilden für die spätere Verarbeitung komplexer Informationen.

Gemeinsam zum Erfolg

Zum lernfördernden Charakter kommt noch ein weiterer ganz wesentlicher Aspekt: Modellbau ist ein Generationen übergreifendes Hobby, das das familiäre Miteinander besonders fördert. Mit Sicherheit hat der Nachwuchs dabei genauso viel Spaß wie der Papa. Und wenn letzterer sieht, wie die Augen seines Sprösslings beim Take-off leuchten, wird der Papa sich vielleicht daran erinnern wie stolz er selbst war als sein erster eigenhändig gebastelter „Kleiner UHU“ in der Luft schwebte.

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen gibt es beim Mehr Zeit für Kinder e.V. unter Tel. 069-15 68 96-0 und im Internet unter www.mzfk.de.

Mehr Zeit für Kinder Tipp

Sowohl das Segelflugmodell Kleiner RC-UHU als auch der Elektro-UHU von Graupner lassen sich fernsteuern und recht einfach zusammen bauen. Sie bestehen aus relativ wenigen, sehr präzise geschnittenen Einzelteilen. Somit sind sie auch für Einsteiger besonders gut geeignet - und für ungeduldige Kids, die es kaum erwarten können bis ihr Flugzeug endlich in die Lüfte steigt.
Modellflug erprobte Väter können ihren Nachwuchs mit dem RC-Kleinsthubschrauber Micro 47G indoor von Graupner an das gemeinsame Hobby heranführen. Der ferngesteuerte Indoor-Hubschrauber. ist bereits flugfertig montiert, zeichnet sich durch eine besonders hohe Flugstabilität aus und lässt sich nach relativ kurzer Lernphase beherrschen.

Pressekontakt:
Nadine Engelking, Tel. 069 / 15 68 96-34, eMail: nadine.engelking@mzfk.de Mehr Zeit für Kinder e.V., Fellnerstraße 12, 60322 Frankfurt, www.mzfk.de


Jetzt, da der Sommer vor der Tür steht, bietet sich ein Familienausflug, ins Grüne an, um den selbst gebauten Modellflieger endlich im Freien zu testen. Foto: Mehr Zeit für Kinder / Heidi Velten, Abdruck frei bei Quellenangabe Ein Grund stolz zu sein: Das selbst gebaute Modellflugzeug ist ready for take-off. Illu: Mehr Zeit für Kinder / Tobias Borries, Abdruck frei bei Quellenangabe „Wieso kann ein Flugzeug fliegen?“ Mit Hilfe des selbst gebauten Modellfliegers können Eltern und Lehrer spielerisch physikalische Grundlagen veranschaulichen. Illu: Mehr Zeit für Kinder / Tobias Borries, Abdruck frei bei Quellenangabe



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