Kluge Gefühle

Gefühlswelt

Freude, Liebe, Glück, Trauer, Angst oder Wut - Unser Leben ist geprägt von vielen verschiedenen Gefühlen. Sie können unseren Alltag beispielsweise glücklich und schön oder anstrengend und beängstigend machen. Mit unseren Gefühlen klug umzugehen, ist ein lebenslanger Lernprozess. Dabei spielen die Eltern als Vorbild eine wichtige Rolle und der Umgang mit Gefühlen in der eigenen Familie ist von großer Bedeutung. 

   

Die Familie als sichere Basis

Welche Bedeutung Kinder Gefühlen beimessen - ihren eigenen und denen anderer Menschen - hat viel damit zu tun, was in der Familie vorgelebt wird.
Um Gefühle zulassen zu können, brauchen Kinder vor allem eines: emotionale Sicherheit. Die Familie hat die Aufgabe, Kindern das Gefühl uneingeschränkter Liebe und Geborgenheit zu vermitteln. Sie ist die sichere Basis, von der aus Kinder die Welt entdecken.

Zuwendung zeigen

„Schön, dass es dich gibt!" - Nichts kann uns mehr Kraft und Sicherheit vermitteln, als Zuwendung in der Familie. Wer seinen Partner und seinen Kindern sagt, wie sehr er sie liebt und wie glücklich er mit dem gemeinsamen Leben ist, gibt ihnen emotionalen Rückhalt.

„Du bist mein Kind und ich werde dich immer lieben, egal was passiert." Dieses Gefühl braucht ein Kind in seiner Familie. So kann es Vertrauen in die Verlässlichkeit und Stabilität der Beziehung zu den Eltern entwickeln - ein Vertrauen, das Kinder stark macht. Kinder brauchen die Sicherheit, mit allem zu Mama und Papa kommen zu können. Und auch wenn die Eltern mal wütend reagieren, müssen Kinder spüren und darauf vertrauen können, dass sie immer geliebt werden.

Spieletipp:

Der Familien-Spiegel

Wie gut kennen wir einander? Das folgende Spiel kann dazu beitragen, sich gegenseitig besser kennen und verstehen zu lernen. Auf Zetteln werden verschiedene Gefühle notiert: Wut, Trotz, Glück, Zufriedenheit, Stress, Freude und so weiter. Die Zettel kommen in eine Schale. In einer anderen Schale befinden sich Zettel mit den Namen aller Familienmitglieder. Der erste Spieler zieht jeweils einen Zettel mit einem Namen und einen mit einem Gefühl. Die Aufgabe besteht nun darin, beispielsweise Mama zu spielen, wenn sie wütend ist oder Papa, wenn er gute Laune hat. Zu sehen, wie die anderen sie erleben, ist sehr aufschlussreich. Und es fördert das Verständnis füreinander.

Wie wichtig die Fähigkeit zum selbstbewussten Umgang mit Gefühlen für das Zusammenleben in der Gemeinschaft ist und wie Eltern die sozialen Kompetenzen ihrer Kinder stärken können, zeigt der Familienratgeber zur Förderung der emotionalen Intelligenz: Kluge Gefühle. Er ist im Online-Shop direkt erhältlich.

 

 

 

 

© Illustration: Tobias Borries